Mit dem Einsatz der N27 war man am Gipfel der Möglichkeiten von Anderthalbdeckern angekommen. Gustave Delage, Nieuports Chefdesigner, suchte nun nach einer Möglichkeit, die immer stärkeren Motoren und Anforderungen an die Flugzeuge in einer anderen Konstruktion zu vereinen. Dies gelang ihm mit der N28, einem der elegantesten Flugzeuge des Ersten Weltkriegs.
Beide Tragflächen waren nun annähernd gleich groß mit einer Gesamtfläche von knapp 20 Quadratmetern. Das Flugzeug kam erstmals im Juni 1917 zum Einsatz, doch recht früh schwenkte die französische Luftwaffe mit ihren Bestellungen auf die SPAD XIII um und gab ihren Bestand an Nieuport 28 Flugzeugen an die amerikanischen Expeditionsstreitkräfte (AEF) ab. Die Amerikaner verzeichneten mit dem Einsatz dieses Flugzeuges eine merklich positive Bilanz in Luftkämpfen.
Im Einsatz zeigte die N28 eine hervorragende Manövrierfähigkeit und Steigrate, krankte jedoch an diversen Mängeln. Die Stoffbespannung der Tragflächen neigte nach dem Hochziehen aus einem Sturzflug zum Reißen. Dies lag an der falschen Verwendung des Klebers zum Fixieren der Bespannung an den Spanten, konnte aber mit Feldmitteln behoben werden. Außerdem konnten sich bei ausgeschaltetem Motor explosive Benzin-Luftgemische bilden, welche sich beim Ein- und Ausschalten des Motors (z.B. beim Landen) entzündeten. Hinzu kamen immer Risse der vergleichsweise starren Kupferleitungen für die Kraftstoffzufuhr auf Grund von Motorvibrationen. Auch hier mußte erst durch flexible Schläuche Abhilfe geschaffen werden.
Trotz Beseitigung der Mängel konnte sich die N28 in nie gegen die Abneigung der obersten Befehlshaber durchsetzen, welche eher die SPAD-Baureihen bevorzugten. Die Piloten trennten sich nur ungerne von den Maschinen und hatten nach Beseitgung der Mängel eine durchweg positive Meinung von der Maschine.
Nach Ende des Krieges wurden viele Maschinen als Schulflugzeuge und bei den Amerikanern als Aufklärungsflieger auf Schlachtschiffen eingesetzt.
Mit dem Einsatz der N27 war man am Gipfel der Möglichkeiten von Anderthalbdeckern angekommen. Gustave Delage, Nieuports Chefdesigner, suchte nun nach einer Möglichkeit, die immer stärkeren Motoren und Anforderungen an die Flugzeuge in einer anderen Konstruktion zu vereinen. Dies gelang ihm mit der N28, einem der elegantesten Flugzeuge des Ersten Weltkriegs.
Beide Tragflächen waren nun annähernd gleich groß mit einer Gesamtfläche von knapp 20 Quadratmetern. Das Flugzeug kam erstmals im Juni 1917 zum Einsatz, doch recht früh schwenkte die französische Luftwaffe mit ihren Bestellungen auf die SPAD XIII um und gab ihren Bestand an Nieuport 28 Flugzeugen an die amerikanischen Expeditionsstreitkräfte (AEF) ab. Die Amerikaner verzeichneten mit dem Einsatz dieses Flugzeuges eine merklich positive Bilanz in Luftkämpfen.
Im Einsatz zeigte die N28 eine hervorragende Manövrierfähigkeit und Steigrate, krankte jedoch an diversen Mängeln. Die Stoffbespannung der Tragflächen neigte nach dem Hochziehen aus einem Sturzflug zum Reißen. Dies lag an der falschen Verwendung des Klebers zum Fixieren der Bespannung an den Spanten, konnte aber mit Feldmitteln behoben werden. Außerdem konnten sich bei ausgeschaltetem Motor explosive Benzin-Luftgemische bilden, welche sich beim Ein- und Ausschalten des Motors (z.B. beim Landen) entzündeten. Hinzu kamen immer Risse der vergleichsweise starren Kupferleitungen für die Kraftstoffzufuhr auf Grund von Motorvibrationen. Auch hier mußte erst durch flexible Schläuche Abhilfe geschaffen werden.
Trotz Beseitigung der Mängel konnte sich die N28 in nie gegen die Abneigung der obersten Befehlshaber durchsetzen, welche eher die SPAD-Baureihen bevorzugten. Die Piloten trennten sich nur ungerne von den Maschinen und hatten nach Beseitgung der Mängel eine durchweg positive Meinung von der Maschine.
Nach Ende des Krieges wurden viele Maschinen als Schulflugzeuge und bei den Amerikanern als Aufklärungsflieger auf Schlachtschiffen eingesetzt.