Im Februar 1917 entwickelte Herbert Smith bei Sopwith Aviation Co. Ltd. den Prototypen der Sopwith Pup, welcher Ähnlichkeit mit der Sopwith Strutter aufwies. Da das Flugzeug wie eine verkleinerte Version der Strutter aussah, nannten es die Piloten Pup (Kleines, Junges). Die offiziellen Stellen verlangten die Bezeichnung Sopwith Scout zu verwenden und verboten gar die Bezeichnung Pup, konnten sich gegen die volkstümliche Bezeichnung Pup aber nicht durchsetzen.
Entwickelt wurde die Pup aus einem Flugzeug für Transport- und Akrobatikzwecke des Sopwith Testpiloten Harry Hawker. Es wurden fünf Prototypen gebaut mit 80 PS Clerget Umlaufmotor. Da Sopwith Auftragnehmer der Admiralität war, gingen die ersten Pup konsequenterweise an den RNAS (Royal Naval Air Service – Marineflieger). Ein Prototyp gelangte im Mai 1916 zu Erprobungszwecken zur Naval „A“ Fighting Squadron. Die Leistungen der Pup fanden sofort Anklang unter den Piloten und es wurden weitere Pup gefordert. Aufträge gingen kurz darauf an Sopwith und William Beardmore & Co. Die offizielle Titulierung der Admiralität war nun Sopwith Type 9901, gemäß der Seriennummer des ersten von Beardmore produzierten Serienflugzeugs. Wie erwähnt, setzte sich diese Namensgebung nicht durch.
Wie die Prototypen, waren auch die ersten Beardmore-Pup zunächst mit 80PS Clerget ausgerüstet. Alle folgenden Pup verwendeten dann 80PS Le-Rhone Umlaufmotoren.
Die Konstruktion der Pup war recht simpel. Der Rumpf war in der damals üblichen Holzkastenbauweise mit Drahtverspannung ausgeführt. Das obere Rumpfsegment im Cockpitbereich war mit Sperrholz verkleidet, alles andere war stoffbespannt.
Die Flügelrippen und –spanten bestanden ebenfalls aus Holz. Der Heckbereich bestand vornehmlich aus Stahlrohr, die Motorverkleidung bestand aus Aluminiumblechen.
Hinter dem Motor waren die Tanks für 84 Liter Treibstoff und knapp 23 Liter Öl platziert. In 8.000 Fuß Höhe verbrauchte die Pup etwa 27 Liter Treibstoff pro Stunde, jedoch nicht weniger als 5,7 Liter Öl pro Stunde. Der hohe Ölverbrauch war typisch für Umlaufmotoren.
Als Bewaffnung nahm die Pup standardmäßig ein durch ein Sopwith-Kauper Getriebe synchronisiertes Vickers MG auf der Motorhaube auf. Später kamen auch Scarff-Dibovski oder Contantinesco Unterbrechergetriebe zum Einsatz.
Die ersten Frontverbände erhielten im September 1916 ihre von Sopwith gebauten Pup. Am 26. September 1916 machte auch die besagte Beardmore Pup 9901 ihren Erstflug. Bei Beardmore blieb die Pup bis zum 29. Juni 1917 in Produktion.
Standard Motor Co. Ltd. begann im Dezember 1916 ebenfalls mit Auslieferungen der Pup, Whitehead Aircraft Ltd. Im Januar 1917.
Die Pup war ein Leichtgewicht und trotz der vermeintlich geringen 80PS stellte sie ihre Fähigkeiten schnell unter Beweis. Sie war agil, sehr einfach zu fliegen und stieg sehr schnell. Durch ihre vergleichsweise großen Tragflächen konnte sie ihre Wendigkeit auch in großen Höhen halten. Im reinen Kurvenkampf war sie den Albatros Flugzeugen der Deutschen überlegen und konnte diese mühelos auskurven. Bis zum Herbst 1917 konnte die Pup sich behaupten, danach wurde sie von besseren Gegnern nach und nach übertrumpft.
Trotzdem erreichte man den größten Ausstoß an Pup noch im ersten Quartal 1918, die meisten davon gingen dann aber an Trainingseinheiten. Kurz vor Kriegsende wurden sogar noch 32 Pup abgenommen und ausgeliefert.
Einige Pup gelangten ab Juli 1917 zur Heimatverteidigung. Auf Grund ihrer guten Steigrate konnte sie gegen hoch einfliegende Zeppeline oder Bomber sinnvoll eingesetzt werden. Solche Pup rüstete man oft mit Lewis MG und Foster-Halterung auf der oberen Tragfläche aus, um besser nach oben schießen zu können.
Eine Variante der Pup verwendete einen 100PS Gnome Monosoupape Umlaufmotor. Dieser erhöhte nochmals ihre Steigrate und erlaubte ca. 350m mehr Gipfelhöhe.
Ab Februar 1917 wurde angeregt, die Pup als Seeflugzeug von Schiffen einzusetzen. In erster Linie dachte man daran, der Flotte eine effektive Waffe gegen Zeppeline zu verschaffen. Im Juli 1917 konnten erste Decklandungen auf der HMS Furious durchgeführt werden.
Offiziell ausgemustert wurde die Pup erst im Dezember 1918, zivil flogen einige noch bis 1924. Eine erstaunliche Einsatzgeschichte für so eine kleines Leichtgewicht.
Im Februar 1917 entwickelte Herbert Smith bei Sopwith Aviation Co. Ltd. den Prototypen der Sopwith Pup, welcher Ähnlichkeit mit der Sopwith Strutter aufwies. Da das Flugzeug wie eine verkleinerte Version der Strutter aussah, nannten es die Piloten Pup (Kleines, Junges). Die offiziellen Stellen verlangten die Bezeichnung Sopwith Scout zu verwenden und verboten gar die Bezeichnung Pup, konnten sich gegen die volkstümliche Bezeichnung Pup aber nicht durchsetzen.
Entwickelt wurde die Pup aus einem Flugzeug für Transport- und Akrobatikzwecke des Sopwith Testpiloten Harry Hawker. Es wurden fünf Prototypen gebaut mit 80 PS Clerget Umlaufmotor. Da Sopwith Auftragnehmer der Admiralität war, gingen die ersten Pup konsequenterweise an den RNAS (Royal Naval Air Service – Marineflieger). Ein Prototyp gelangte im Mai 1916 zu Erprobungszwecken zur Naval „A“ Fighting Squadron. Die Leistungen der Pup fanden sofort Anklang unter den Piloten und es wurden weitere Pup gefordert. Aufträge gingen kurz darauf an Sopwith und William Beardmore & Co. Die offizielle Titulierung der Admiralität war nun Sopwith Type 9901, gemäß der Seriennummer des ersten von Beardmore produzierten Serienflugzeugs. Wie erwähnt, setzte sich diese Namensgebung nicht durch.
Wie die Prototypen, waren auch die ersten Beardmore-Pup zunächst mit 80PS Clerget ausgerüstet. Alle folgenden Pup verwendeten dann 80PS Le-Rhone Umlaufmotoren.
Die Konstruktion der Pup war recht simpel. Der Rumpf war in der damals üblichen Holzkastenbauweise mit Drahtverspannung ausgeführt. Das obere Rumpfsegment im Cockpitbereich war mit Sperrholz verkleidet, alles andere war stoffbespannt.
Die Flügelrippen und –spanten bestanden ebenfalls aus Holz. Der Heckbereich bestand vornehmlich aus Stahlrohr, die Motorverkleidung bestand aus Aluminiumblechen.
Hinter dem Motor waren die Tanks für 84 Liter Treibstoff und knapp 23 Liter Öl platziert. In 8.000 Fuß Höhe verbrauchte die Pup etwa 27 Liter Treibstoff pro Stunde, jedoch nicht weniger als 5,7 Liter Öl pro Stunde. Der hohe Ölverbrauch war typisch für Umlaufmotoren.
Als Bewaffnung nahm die Pup standardmäßig ein durch ein Sopwith-Kauper Getriebe synchronisiertes Vickers MG auf der Motorhaube auf. Später kamen auch Scarff-Dibovski oder Contantinesco Unterbrechergetriebe zum Einsatz.
Die ersten Frontverbände erhielten im September 1916 ihre von Sopwith gebauten Pup. Am 26. September 1916 machte auch die besagte Beardmore Pup 9901 ihren Erstflug. Bei Beardmore blieb die Pup bis zum 29. Juni 1917 in Produktion.
Standard Motor Co. Ltd. begann im Dezember 1916 ebenfalls mit Auslieferungen der Pup, Whitehead Aircraft Ltd. Im Januar 1917.
Die Pup war ein Leichtgewicht und trotz der vermeintlich geringen 80PS stellte sie ihre Fähigkeiten schnell unter Beweis. Sie war agil, sehr einfach zu fliegen und stieg sehr schnell. Durch ihre vergleichsweise großen Tragflächen konnte sie ihre Wendigkeit auch in großen Höhen halten. Im reinen Kurvenkampf war sie den Albatros Flugzeugen der Deutschen überlegen und konnte diese mühelos auskurven. Bis zum Herbst 1917 konnte die Pup sich behaupten, danach wurde sie von besseren Gegnern nach und nach übertrumpft.
Trotzdem erreichte man den größten Ausstoß an Pup noch im ersten Quartal 1918, die meisten davon gingen dann aber an Trainingseinheiten. Kurz vor Kriegsende wurden sogar noch 32 Pup abgenommen und ausgeliefert.
Einige Pup gelangten ab Juli 1917 zur Heimatverteidigung. Auf Grund ihrer guten Steigrate konnte sie gegen hoch einfliegende Zeppeline oder Bomber sinnvoll eingesetzt werden. Solche Pup rüstete man oft mit Lewis MG und Foster-Halterung auf der oberen Tragfläche aus, um besser nach oben schießen zu können.
Eine Variante der Pup verwendete einen 100PS Gnome Monosoupape Umlaufmotor. Dieser erhöhte nochmals ihre Steigrate und erlaubte ca. 350m mehr Gipfelhöhe.
Ab Februar 1917 wurde angeregt, die Pup als Seeflugzeug von Schiffen einzusetzen. In erster Linie dachte man daran, der Flotte eine effektive Waffe gegen Zeppeline zu verschaffen. Im Juli 1917 konnten erste Decklandungen auf der HMS Furious durchgeführt werden.
Offiziell ausgemustert wurde die Pup erst im Dezember 1918, zivil flogen einige noch bis 1924. Eine erstaunliche Einsatzgeschichte für so eine kleines Leichtgewicht.