Ab Mitte 1915 wurden die Luftkämpfe häufiger und intensiver geführt. Eindecker waren den gestiegenen Manöverlasten strukturell nicht mehr gewachsen. Man erachtete es daher als nötig, Doppeldecker zu bauen. Das Aufkommen von Doppeldeckern ist eine direkte Folge der größeren Stabilität ihrer Bauweise und nicht, wie manchmal angenommen, das Streben nach mehr Auftrieb.
Die Albatros D.I war eines der ersten neuen Jagdflugzeuge in Doppeldecker-Ausführung. Ihren Erstflug hatte die von Robert Thelen entworfene Maschine im August 1916 und erwies sich im Einsatz schon einen Monat später als das beste Flugzeug seiner Klasse.
Der Entwurf wies eine konventionelle Auslegung mit gestaffelten, etwa gleich großen Tragflächen auf. Neu hingegen war der selbsttragende Sperrholzrumpf in Halbschalenbauweise. Teuer in der Herstellung, konnte dieser jedoch eine Menge Schaden hinnehmen, so dass die Maschine schnell zum Lieblingsflugzeug der deutschen Fliegerasse avancierte. Außerdem war der Rumpf aerodynamisch fortschrittlich gestaltet und verlieh dem Flugzeug ein schnittiges Aussehen. Der Hauptvorteil der D.I gegenüber den alliierten Entwicklungen war jedoch die Ausstattung mit zwei synchronisierten Spandau-MG. Die Kombination von Feuerkraft, Beweglichkeit und Schadenstoleranz war allen anderen Entwürfen weit überlegen und verschaffte den Deutschen lange Zeit eine Dominanz bei den Jagdflugzeugen.
Nach nur 50 ausgelieferten D.I folgte ihr schon die verbesserte Albatros D.II mit einer näher am Rumpf montierten oberen Tragfläche, um dem Piloten eine bessere Sicht im Luftkampf zu verschaffen. Der vorher seitlich links am Rumpf angebrachte Kühler der D.I wurde nun auf das Zentralstück der oberen Tragfläche verlegt. Zwar aerodynamisch vorteilhaft, konnte jedoch der zentral auf der oberen Tragfläche angebrachte Kühler bei Beschuss heißes Wasser ins Gesicht des Piloten schleudern. Trotzdem dominierten die 62 gebauten D.I und 275 D.II das Geschehen am Himmel in der Zeit von September 1916 bis etwa Januar 1917. Auch hier stand schon seit Dezember 1916 die Albatros D.III bereit, die weitere Verbesserungen aufwies.
Alle D.I wurde von den Albatros Werken gebaut, die D.II wurde in geringen Stückzahlen (50) auch von der LVG sowie von Oeffag (16) für die österreichischen Verbündeten gefertigt. Diese bauten in die Maschinen jedoch stärkere Austro Daimler Motoren ein, verwendeten jedoch nur ein MG des Waffenherstellers Schwarzlose.
Ab Mitte 1915 wurden die Luftkämpfe häufiger und intensiver geführt. Eindecker waren den gestiegenen Manöverlasten strukturell nicht mehr gewachsen. Man erachtete es daher als nötig, Doppeldecker zu bauen. Das Aufkommen von Doppeldeckern ist eine direkte Folge der größeren Stabilität ihrer Bauweise und nicht, wie manchmal angenommen, das Streben nach mehr Auftrieb.
Die Albatros D.I war eines der ersten neuen Jagdflugzeuge in Doppeldecker-Ausführung. Ihren Erstflug hatte die von Robert Thelen entworfene Maschine im August 1916 und erwies sich im Einsatz schon einen Monat später als das beste Flugzeug seiner Klasse.
Der Entwurf wies eine konventionelle Auslegung mit gestaffelten, etwa gleich großen Tragflächen auf. Neu hingegen war der selbsttragende Sperrholzrumpf in Halbschalenbauweise. Teuer in der Herstellung, konnte dieser jedoch eine Menge Schaden hinnehmen, so dass die Maschine schnell zum Lieblingsflugzeug der deutschen Fliegerasse avancierte. Außerdem war der Rumpf aerodynamisch fortschrittlich gestaltet und verlieh dem Flugzeug ein schnittiges Aussehen. Der Hauptvorteil der D.I gegenüber den alliierten Entwicklungen war jedoch die Ausstattung mit zwei synchronisierten Spandau-MG. Die Kombination von Feuerkraft, Beweglichkeit und Schadenstoleranz war allen anderen Entwürfen weit überlegen und verschaffte den Deutschen lange Zeit eine Dominanz bei den Jagdflugzeugen.
Nach nur 50 ausgelieferten D.I folgte ihr schon die verbesserte Albatros D.II mit einer näher am Rumpf montierten oberen Tragfläche, um dem Piloten eine bessere Sicht im Luftkampf zu verschaffen. Der vorher seitlich links am Rumpf angebrachte Kühler der D.I wurde nun auf das Zentralstück der oberen Tragfläche verlegt. Zwar aerodynamisch vorteilhaft, konnte jedoch der zentral auf der oberen Tragfläche angebrachte Kühler bei Beschuss heißes Wasser ins Gesicht des Piloten schleudern. Trotzdem dominierten die 62 gebauten D.I und 275 D.II das Geschehen am Himmel in der Zeit von September 1916 bis etwa Januar 1917. Auch hier stand schon seit Dezember 1916 die Albatros D.III bereit, die weitere Verbesserungen aufwies.
Alle D.I wurde von den Albatros Werken gebaut, die D.II wurde in geringen Stückzahlen (50) auch von der LVG sowie von Oeffag (16) für die österreichischen Verbündeten gefertigt. Diese bauten in die Maschinen jedoch stärkere Austro Daimler Motoren ein, verwendeten jedoch nur ein MG des Waffenherstellers Schwarzlose.