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Albatros D.V & D.Va

 

 

Albatros D.V

Albatros D.V

Albatros D.V

Jasta 12 mit D.Va

Ltn. Deskau und Rigger

Erbeutete D.Va

Kurzbeschreibung

Die während des Sommers 1917 verloren gegangene Überlegenheit der deutschen Maschinen versuchte Robert Thelen mit der D.IV zu kompensieren. Er griff wieder auf gleich große Tragflächen zurück, jedoch führten Probleme mit dem Triebwerk zur Einstellung der Entwicklung. An Stelle einer Neuentwicklung suchte man nun die vorhandene D.III zu verbessern. Die so geschaffene D.V rüstete man mit dem stärkeren D.IIIa Motor aus und gestaltete den Rumpf noch aerodynamischer. Er war nun fast kreisförmig statt oval oder kastenförmig, wie bei den Vorgängermodellen D.I bis D.III. Man behielt auch die Auslegung der D.III als Anderthalbdecker bei, verbesserte die Querruder und setzte den oberen Flügel noch näher an den Rumpf. Der Kühler war sofort standardmäßig versetzt auf der oberen rechten Tragfläche angebracht.

Durch die weiterhin schwachen unteren Tragflächen, den stromlinienförmigen Rumpf und den stärkeren Motor konnte die D.V schneller fliegen, belastete aber die unteren Tragflächen noch mehr als bei der D.III. Steile Sturzflüge waren somit noch gefährlicher. Die D.V stellte somit nur eine marginale Verbesserung dar, während die Alliierten im Sommer 1917 viele neue und bessere Modelle auf den Kriegsschauplatz warfen.

Kurz nach der Einführung der D.V im Sommer 1917 folgte die D.Va im Herbst. Bei ihr verstärkte man noch einmal den Rumpf, was zu einer Gewichtserhöhung führte. Auch kehrte man zur Tragflächen- und Querruderauslegung der D.III zurück. Dadurch war die obere Tragfläche der D.Va mit jener der D.III austauschbar. Trotz Einführung fortschrittlicher Muster wie der Fokker D.VII blieb die D.Va weiterhin in Produktion und bildete das Rückgrat der deutschen Jagdstaffeln bis Kriegsende. Auf Grund der nur mäßigen Verbesserungen sowie des bestehenden Problems im Sturzflug, war sie den gegnerischen Flugzeugen ihrer Zeit unterlegen. Die angeschlagene deutsche Kriegsindustrie erlaubte jedoch keine allzu große Vielfalt bei Serienflugzeugen, so dass man auf existierende Konstruktionen vertrauen musste.

Die während des Sommers 1917 verloren gegangene Überlegenheit der deutschen Maschinen versuchte Robert Thelen mit der D.IV zu kompensieren. Er griff wieder auf gleich große Tragflächen zurück, jedoch führten Probleme mit dem Triebwerk zur Einstellung der Entwicklung. An Stelle einer Neuentwicklung suchte man nun die vorhandene D.III zu verbessern. Die so geschaffene D.V rüstete man mit dem stärkeren D.IIIa Motor aus und gestaltete den Rumpf noch aerodynamischer. Er war nun fast kreisförmig statt oval oder kastenförmig, wie bei den Vorgängermodellen D.I bis D.III. Man behielt auch die Auslegung der D.III als Anderthalbdecker bei, verbesserte die Querruder und setzte den oberen Flügel noch näher an den Rumpf. Der Kühler war sofort standardmäßig versetzt auf der oberen rechten Tragfläche angebracht.

Durch die weiterhin schwachen unteren Tragflächen, den stromlinienförmigen Rumpf und den stärkeren Motor konnte die D.V schneller fliegen, belastete aber die unteren Tragflächen noch mehr als bei der D.III. Steile Sturzflüge waren somit noch gefährlicher. Die D.V stellte somit nur eine marginale Verbesserung dar, während die Alliierten im Sommer 1917 viele neue und bessere Modelle auf den Kriegsschauplatz warfen.

Kurz nach der Einführung der D.V im Sommer 1917 folgte die D.Va im Herbst. Bei ihr verstärkte man noch einmal den Rumpf, was zu einer Gewichtserhöhung führte. Auch kehrte man zur Tragflächen- und Querruderauslegung der D.III zurück. Dadurch war die obere Tragfläche der D.Va mit jener der D.III austauschbar. Trotz Einführung fortschrittlicher Muster wie der Fokker D.VII blieb die D.Va weiterhin in Produktion und bildete das Rückgrat der deutschen Jagdstaffeln bis Kriegsende. Auf Grund der nur mäßigen Verbesserungen sowie des bestehenden Problems im Sturzflug, war sie den gegnerischen Flugzeugen ihrer Zeit unterlegen. Die angeschlagene deutsche Kriegsindustrie erlaubte jedoch keine allzu große Vielfalt bei Serienflugzeugen, so dass man auf existierende Konstruktionen vertrauen musste.

Stärken
  • Gegenüber der Vorgängerversion D.III war die D.V stärker motorisiert und dadurch schneller.
  • Der Motorkühler wurde nun, aus Erfahrungen mit der D.III, leicht versetzt angebracht, um den Piloten bei Kühlertreffern vor Verbrühungen zu schützen.
  • Der Pilot bekam eine verstärkte Kopfstütze zum Schutz vor feindlichem Beschuss. Dies barg jedoch auch einen Nachteil, nämlich eine stark eingeschränkte Sicht nach hinten.
  • Gegenüber der Vorgängerversion D.III war die D.V stärker motorisiert und dadurch schneller.
  • Der Motorkühler wurde nun, aus Erfahrungen mit der D.III, leicht versetzt angebracht, um den Piloten bei Kühlertreffern vor Verbrühungen zu schützen.
  • Der Pilot bekam eine verstärkte Kopfstütze zum Schutz vor feindlichem Beschuss. Dies barg jedoch auch einen Nachteil, nämlich eine stark eingeschränkte Sicht nach hinten.
Schwächen
  • Instabiles Sturzflugverhalten durch entstehendes Flattern der unteren Tragfläche. Diese riß bei hartem Sturzflugverhalten durch die entstehenden Vibrationen ab. Mehrere dokumentierte Fälle liegen vor. Eine Inspektion und Verstärkung des Holmes erfolgte zwar, brachte aber keine nennenswerte Verbesserung.
  • Die obere Tragfläche war ca. 10 cm zu hoch angebracht. Dies führte im Luftkampf sehr oft zu Sichtbehinderungen. In der Version D.Va wurde dieser Nachteil, durch Herabsetzen, behoben.
  • Die, im Gegensatz zum Vorgängermodell, verstärkte Kopfstütze schütze den Piloten zwar stärker. Jedoch war der Nachtteil durch eine Sichtbehinderung nach hinten so groß, dass diese Kopfstütze bei der modifizierten D.Va wieder entfernt wurde.
  • Insgesamt nur durchschnittliche Flugleistungen verglichen mit zeitgenössischen Flugzeugen

 

  • Instabiles Sturzflugverhalten durch entstehendes Flattern der unteren Tragfläche. Diese riß bei hartem Sturzflugverhalten durch die entstehenden Vibrationen ab. Mehrere dokumentierte Fälle liegen vor. Eine Inspektion und Verstärkung des Holmes erfolgte zwar, brachte aber keine nennenswerte Verbesserung.
  • Die obere Tragfläche war ca. 10 cm zu hoch angebracht. Dies führte im Luftkampf sehr oft zu Sichtbehinderungen. In der Version D.Va wurde dieser Nachteil, durch Herabsetzen, behoben.
  • Die, im Gegensatz zum Vorgängermodell, verstärkte Kopfstütze schütze den Piloten zwar stärker. Jedoch war der Nachtteil durch eine Sichtbehinderung nach hinten so groß, dass diese Kopfstütze bei der modifizierten D.Va wieder entfernt wurde.
  • Insgesamt nur durchschnittliche Flugleistungen verglichen mit zeitgenössischen Flugzeugen

 

Fakten
Kenngröße Albatros D.V Albatros D.Va
Baujahr: 1917 1917
Einsatzzweck: Jagdflugzeug Jagdflugzeug
Länge: 7,33 m 7,33 m
Spannweite: 9,05 m 9,05 m
Höhe: 2,70 m 2,70 m
Flügelfläche: 20,81 m² 20,44 m²
Leergewicht: 717 kg 730 kg
Startgewicht: 915 kg 937 kg
Antrieb: 1x wassergekühlter Mercedes 6-Zylinder Reihenmotor D.III mit 160 PS 1x wassergekühlter Mercedes 6-Zylinder Reihenmotor D.IIIa mit 180 PS oder D.IIIaü mit 200 PS
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h 187 km/h
Steigzeit auf 1.000m: 4 Min 20 Sek 4 Min 20 Sek
Steigzeit auf 3.000m: 14 Min 30 Sek 17 Min 8 Sek
Steigzeit auf 5.000m: 32 Min 35 Min
Dienstgipfelhöhe: 6.500 m 6.250 m
Reichweite: 380 km 350 km
Flugdauer: 2 h 2 h
Bewaffnung: 2 MG 2 MG
Besatzung: 1 1

 

Kenngröße Albatros D.V Albatros D.Va
Baujahr: 1917 1917
Einsatzzweck: Jagdflugzeug Jagdflugzeug
Länge: 7,33 m 7,33 m
Spannweite: 9,05 m 9,05 m
Höhe: 2,70 m 2,70 m
Flügelfläche: 20,81 m² 20,44 m²
Leergewicht: 717 kg 730 kg
Startgewicht: 915 kg 937 kg
Antrieb: 1x wassergekühlter Mercedes 6-Zylinder Reihenmotor D.III mit 160 PS 1x wassergekühlter Mercedes 6-Zylinder Reihenmotor D.IIIa mit 180 PS oder D.IIIaü mit 200 PS
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h 187 km/h
Steigzeit auf 1.000m: 4 Min 20 Sek 4 Min 20 Sek
Steigzeit auf 3.000m: 14 Min 30 Sek 17 Min 8 Sek
Steigzeit auf 5.000m: 32 Min 35 Min
Dienstgipfelhöhe: 6.500 m 6.250 m
Reichweite: 380 km 350 km
Flugdauer: 2 h 2 h
Bewaffnung: 2 MG 2 MG
Besatzung: 1 1

 

Quellen

Impressum & Ansprechpartner: R. Lorenz, Distelfinkweg 26, 12357 Berlin
rene.lorenz@depotserver.de oder longarth@homedrome.de
Alle Inhalte unterliegen dem
UrhG der BRD. Rechte Dritter bleiben unberührt.

www.homedrome.de
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