Nach dem Erfolg mit der Pfalz D.III/D.IIIa gingen die Pfalz-Werke ambitioniert viele weitere Projekte zu Jagdeinsitzern an. Es mehrten sich die Rufe nach schnellen Flugzeugen, ähnlich den damals überlegenen alliierten Mustern. Beim ersten Jägerwettbewerb im Januar 1918 in Adlershof stellten die teilnehmenden Piloten immer wieder hohe Geschwindigkeit in den Vordergrund.
Beim Ausfliegen der Maschinen gewann die spätere Fokker D.VII, die Arbeiten an der Pfalz D.XII hatten zu dem Zeitpunkt bereits begonnen. Probleme mit dem Kühler führten jedoch zu einer verspäteten Einführung erst ab Juni 1918. Der neuartige Frontkühler war zwar innovativ, jedoch immer mit Problemen behaftet.
Vorgesehen war der Einbau des Daimler D.IIIa Reihenmotors mit 180 PS, der Einbau modernerer Triebwerke, wie einem BMW-Motor, war ebenso geplant.
Der erfolgreiche Erstflug der D.XII mit D.IIIa Motor fand im Februar oder März 1918 statt. Pfalz stellte eine kleine Baureihe von etwa 50 D.XII her und bereitete sich auf die Teilnahme am zweiten Jägerwettbewerb im Mai/Juni 1918 vor. Dort ging Pfalz u.a. mit einer D.XII mit Daimler D.IIIa (180 PS) und einer D.XIII mit BMW IIIa (195 PS) an den Start. Kurz vor Ende des Wettbewerbs am 19. Juni 1918 absolvierte die D.XII gleichzeitig auch ihre Typenprüfung, was ihr die Fronttauglichkeit bescheinigte.
Als Sieger ging wieder die D.VII hervor, aber auch der Pfalz D.XII wurden gute Eigenschaften bescheinigt und man genehmigte auch deren Beauftragung. Die Verteilung sollte 50:50 bei der Aufteilung der BMW Triebwerke zwischen Albatros und Pfalz betragen, doch später bekamen die Albatros-Werke etwa dreimal so viele BMW-Triebwerke zugewiesen.
Die ersten Serienmaschinen tauchten Ende Juni 1918 in den Fronteinheiten auf.
Zur Verwirklichung der geforderten hohen Geschwindigkeit und robusten Bauweise entwickelte man schlanke Flügelprofile und beide Tragflügel waren mit Doppelstreben verbunden. Diese Auslegung erinnerte stark an die französische SPAD-Baureihen, wenngleich es keine Beweise gibt, dass eine SPAD Pate stand für die D.XII.
Der Rumpf war wie bei der Pfalz D.III in Halbschalenbauweise mit Sperrholzbeplankung ausgeführt. Die beiden schlanken Tragflächen waren jeweils zweiholmig ausgeführt. Einige D.XII der ersten Baureihen wiesen ein fast rechteckiges Seitenruder auf, die Hauptmasse an D.XII erhielt jedoch ein kreisförmiges Seitenruder.
Mit dem BMW IIIa ausgerüstete D.XII waren der Fokker D.VII nahezu ebenbürtig im Steigverhalten, etwas besser im Sturzflug, jedoch nicht so wendig. Selbst mit dem Daimler D IIIa ausgestattete D.XII waren ein guter Ersatz für die noch vielen Albatros D.III und D.V, auch wenn die D.XII eher in zweitklassigen Staffeln zum Einsatz kam. Sie konnte ein wenig den Mangel an neuen Flugzeugtypen ausgleichen. Wäre die D.XII zum geplanten Einsatztermin im April 1918 mit BMW IIIa verfügbar gewesen, hätte sie sicherlich mehr glänzen können und einiges vom Ruhm der Fokker D.VII für sich verbuchen können.
Nach dem Erfolg mit der Pfalz D.III/D.IIIa gingen die Pfalz-Werke ambitioniert viele weitere Projekte zu Jagdeinsitzern an. Es mehrten sich die Rufe nach schnellen Flugzeugen, ähnlich den damals überlegenen alliierten Mustern. Beim ersten Jägerwettbewerb im Januar 1918 in Adlershof stellten die teilnehmenden Piloten immer wieder hohe Geschwindigkeit in den Vordergrund.
Beim Ausfliegen der Maschinen gewann die spätere Fokker D.VII, die Arbeiten an der Pfalz D.XII hatten zu dem Zeitpunkt bereits begonnen. Probleme mit dem Kühler führten jedoch zu einer verspäteten Einführung erst ab Juni 1918. Der neuartige Frontkühler war zwar innovativ, jedoch immer mit Problemen behaftet.
Vorgesehen war der Einbau des Daimler D.IIIa Reihenmotors mit 180 PS, der Einbau modernerer Triebwerke, wie einem BMW-Motor, war ebenso geplant.
Der erfolgreiche Erstflug der D.XII mit D.IIIa Motor fand im Februar oder März 1918 statt. Pfalz stellte eine kleine Baureihe von etwa 50 D.XII her und bereitete sich auf die Teilnahme am zweiten Jägerwettbewerb im Mai/Juni 1918 vor. Dort ging Pfalz u.a. mit einer D.XII mit Daimler D.IIIa (180 PS) und einer D.XIII mit BMW IIIa (195 PS) an den Start. Kurz vor Ende des Wettbewerbs am 19. Juni 1918 absolvierte die D.XII gleichzeitig auch ihre Typenprüfung, was ihr die Fronttauglichkeit bescheinigte.
Als Sieger ging wieder die D.VII hervor, aber auch der Pfalz D.XII wurden gute Eigenschaften bescheinigt und man genehmigte auch deren Beauftragung. Die Verteilung sollte 50:50 bei der Aufteilung der BMW Triebwerke zwischen Albatros und Pfalz betragen, doch später bekamen die Albatros-Werke etwa dreimal so viele BMW-Triebwerke zugewiesen.
Die ersten Serienmaschinen tauchten Ende Juni 1918 in den Fronteinheiten auf.
Zur Verwirklichung der geforderten hohen Geschwindigkeit und robusten Bauweise entwickelte man schlanke Flügelprofile und beide Tragflügel waren mit Doppelstreben verbunden. Diese Auslegung erinnerte stark an die französische SPAD-Baureihen, wenngleich es keine Beweise gibt, dass eine SPAD Pate stand für die D.XII.
Der Rumpf war wie bei der Pfalz D.III in Halbschalenbauweise mit Sperrholzbeplankung ausgeführt. Die beiden schlanken Tragflächen waren jeweils zweiholmig ausgeführt. Einige D.XII der ersten Baureihen wiesen ein fast rechteckiges Seitenruder auf, die Hauptmasse an D.XII erhielt jedoch ein kreisförmiges Seitenruder.
Mit dem BMW IIIa ausgerüstete D.XII waren der Fokker D.VII nahezu ebenbürtig im Steigverhalten, etwas besser im Sturzflug, jedoch nicht so wendig. Selbst mit dem Daimler D IIIa ausgestattete D.XII waren ein guter Ersatz für die noch vielen Albatros D.III und D.V, auch wenn die D.XII eher in zweitklassigen Staffeln zum Einsatz kam. Sie konnte ein wenig den Mangel an neuen Flugzeugtypen ausgleichen. Wäre die D.XII zum geplanten Einsatztermin im April 1918 mit BMW IIIa verfügbar gewesen, hätte sie sicherlich mehr glänzen können und einiges vom Ruhm der Fokker D.VII für sich verbuchen können.